Lebensmittelmotten tummeln sich gerne mal in Mehltüten, Nudeln und Backzutaten. Oft bringt man die Viecher ohne es zu merken aus dem Supermarkt mit heim und wird sie dann nicht mehr los.
Und was nun?
Ratschläge im Internet sind reich gesäht, doch die Antworten in den Foren lassen mich zu einer Fürchterlichen Vermutung kommen: NICHTS hilft!
Die meisten Berater in Sachen Mottenbekämpfung kämpfen selbst seit Jahren erfolglos. Das einzige worin alle sich einig sind: neue Lebensmittel müssen sofort in dichte Behälter verpackt werden, damit, wenn was drin ist, das auch drin bleibt.
Aber worin verpacken, wenn Motten und deren Larven durch alles durchpassen?
Plastiktüten, Klickverschlüsse, eckige Dosen und sogar Schraubgläser, die Motten finden einen Weg hindurch. Auf meine Anfrage bei IKEA (von denen war das Schraubglas in das die Viecher es hineingeschafft hatten) musste ich feststellen, dass dort nicht einmal versucht wird dichte Behälter anzubieten. Auch die Werbung vieler anderer Firmen lässt darauf schließen, dass in ihrer Entwicklungsabteilung eher Aromensicherung als Schädlingsbekämpfung gefördert wird.
Und aus finanziellen Gründen scheue ich noch vor dem Einsatz eines Schädlingsbekämpfungsschädlings. Besonders weil der ja wieder nur vorrübergehend hilft.
Trotz dieses zum Fragestellen eher ungeeigneten Mediums aber hier ein Aufruf: was sagen eure Großmütter zu dem Problem? War das früher überhaupt eines? Ich denke nicht, das die Leute vor 60 Jahren es sich leisten konnten jeden Monat ihre Vorräte wegen Mottenbefall zu entsorgen. Wurden die Larven damals einfach mitgegessen?
Das altbekannte Problem: Schädlinge in der Vorratskammer
21 09 2009Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: Lebensmittelmotten, Mehlmotten, Motten, Schädlingsbekämpfung, Vorratshaltung
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Mehlschwitze
19 08 2009Eine Mehlschwitze macht ebensoviel Mühe, wie das Anrühren einer Tütensoße, nämlich gar keine.
Dennoch schrecken viele davor zurück, weil es nach „richtigem“ Kochen, also kompliziert und gefährlich klingt. Dabei kann bei einer Mehlschwitze eigentlich gar nichts schief gehen, und sie ist Basis für viele leckere Soßen und Aufläufe.
Zutaten:
1 EL Butter
1-2 EL Mehl
etwas Wasser
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Am besten rührt man ein wenig, damit alles geschmolzen ist, wenn die Butter beginnt zu brutzeln.
In die brutzelnde Butter gibt man das Mehl und rührt nun fleißig, bis Mehl und Butter sich verbunden haben.
Je nach dem, wie viel Mehl man nimmt hat man nun im Topf einen leicht flüssigen Brei oder trockene Streusel. Beides lässt sich gut weiter verarbeiten. Will man eine vorhandene Soße andicken, nimmt man eher weniger Mehl, wird die Mehlschwitze Grundlage für die Soße ist die mehlreichere Streuselform auch empfehlenswert.
In die Mehlbuttermasse gibt man nun etwas Wasser (je nach Rezept auch Bratenfond oder ähnliches) und rührt bis sich alles gelöst hat. (Wenns klumpig aussieht: weiterrühren, das gibt sich garantiert)
Wieviel Wasser man nimmt hängt vom Verwendungszweck der Soße ab. Ich halte meist den ganzen Topf etwa zwei Sekunden unter den Wasserhahn. Das dürften etwa 150ml sein. Wenn das Ergebnis als Soße noch zu dickflüssig ist, lässt sich immer noch etwas Wasser nachgießen. Im ersten Moment erschrickt man, weil es aussieht, als wäre alles ruiniert, aber die Zutaten verbinden sich mit ein wenig Rühren immer.
Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, geht es ans würzen oder weiterverarbeiten laut eigentlichem Rezept.
Guten Appetit!
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Schlagworte: Mehlschitze, Soße, Soßengrundlage
Kategorien : Basics, einfach
Kartoffel Zucchini Gratin
19 08 2009Zutaten für drei bis vier Personen
5 dicke Kartoffeln
1 mittelgroße Zucchini
1 EL Butter
2 EL Mehl
1/2 Becher Sahne
200g geriebener Käse
Salz, Pfeffer, Muskat
Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Je feiner desto besser. Die Zucchini waschen und in etwas dickere Scheiben schneiden. Eine Mehlschwitze anrühren, würzen und mit Kartoffeln und Zucchini mischen.
Alles in eine flache gefettete Auflaufform geben. Den Käse darüber streuen und die Sahne gleichmäßig darüber verteilen.
Nun kommt die Form in den Ofen. Ohne Vorheizen braucht das Gratin bei 200° Umluft circa eine halbe Stunde.
Guten Appetit!
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Schlagworte: Überbacken, Gratin, Kartoffel, Zucchini
Kategorien : Auflauf, einfach, vegetarisch
Lauch-Palatschinkenauflauf
19 06 2009| 4 EL Sonnenblumenöl 400g Champignons 1/2 Zwiebel 1/8 L Wasser 80 g gehobelte Haselnußkerne 1 gehäufte EL Stärke Salz, Pfeffer |
Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln. Beides in Öl ca. 5 min. dünsten. Stärke in kaltem Wasser auflösen und in die Pfanne geben. Kochen bis die Flüssigkeit sämig wird und dann die Haselnußkerne unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. |
| 80 g Mehl 200ml Milch 2 Eier 1 kleine Stange Lauch Salz Pfeffer |
Mehl, Milch, Eier zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, 5 min. quellen lassen. Lauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden und unterrühren. 2EL Öl heiß werden lassen und aus dem Teig vier dünne Pfannkuchen backen. |
| 1 Becher saure Sahne 1 EL geriebener Käse |
Pfannkuchen mit der Pilzmasse füllen, aufrollen und nebeneinander in eine Auflaufform setzen. Saure Sahne mit Käse verrühren, darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 40 min. backen. |
Ist ein wenig kompliziert. Man sollte viel Geduld mitbringen, da die Pfannkuchen durch den Lauch sehr brüchig sind, und sich schlecht aufrollen lassen. Dafür schmeckt es am Ende aber richtig gut.
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Schlagworte: Auflauf, Überbacken, Lauch, Palatschinken, Pfannkuchen
Kategorien : Auflauf, vegetarisch
Pasta alla Puttanesca
11 06 2009Heute gibt es Nudeln nach Hurenart. Kommt aus dem süditalienischen Raum. Fragt aber jetzt bitte nicht, warum die Nudeln nach Huren benannt sind. Diese Information habe ich selbst nur aus zwielichtigen Quellen. Aber dafür ist mein Rezept besser, es stammt vom Chefkoch der Maxim Gorky.
| 3 Löffel Olivenöl 1 Zwiebel fein gehackt 1 Knoblauchzehe zerdrückt 500g Dosentomaten Salz, Pfeffer, Oregano etwas Zucker |
Das Öl in einem Topf erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch 5 min. anschwitzen. Tomaten, Salz, Pfeffer und Zucker dazugeben und ca. 15 min. einkochen. |
| 2 Löffel Olivenöl 2 Knoblauchzehen jeweils 2 EL gehackte schwarze und grüne Oliven 3 EL gehackte Anchovis 1 EL gehackte Kapern (Salz abwaschen) gehackte Petersilie nach Wunsch etwa 100 ml Rotwein |
Nun in einem anderen Topf alle anderen Zutaten im restlichen Olivenöl leicht anbraten. Mit Rotwein angießen und mit der fertigen Tomatensoße aufgießen. Einige Minuten leicht einkochen lassen, abschmecken und mit der Pasta ihrer Wahl abmischen. Mit geriebenem Parmesan dampfend heiß servieren.
Wer keine Anchovis mag, kann die einfach weglassen. Schmeckt dann immer noch sehr lecker. Oder sogar noch leckerer, weil ja die Anchovis weg sind. |
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Schlagworte: Anchovis, Kapern, Knoblauch, Nudeln, Oliven, Pasta, Tomaten
Kategorien : Italienisch, Pasta
Schwarzer Heilbutt
19 05 2009Diesen Fisch habe ich heute morgen zufällig im Supermarkt entdeckt. Ein Test ist da natürlich angesagt.
Der Fisch wurde in Scheiben als Heibutt-Steak verkauft, auf einigen Internetseiten stieß ich hierfür auf die Bezeichnung Kotlett, was ich für treffender halte, denn bei den Scheiben handelt es sich um Querschnitte, inklusive Wirbel und Gräten.

Schwarzer Heilbutt
Wie beim Kotlett muss man also um die Knochen/Gräten herum essen. Zwar löst sich das Fleisch sehr gut von den Gräten, man kann es mit der Gabel schräg vom Wirbel weg gut herausziehen, doch direkt an den Schnittstellen finden sich auch recht viele Gräten, die nicht mehr am Wirbel hängen und damit schnell auch in den Mund wandern.
Zubereitet habe ich den Heilbutt wie auch bei Chefkoch empfohlen:
Das Kotlett trockentupfen und ohne Gewürze leicht mehlen, dann in Olivenöl scharf anbraten. Nach etwa 2 Minuten wenden und bei ausgeschalteter Herdplatte circa 5 Minuten fertig garen. Danach bloß mit etwas Salz würzen.
Geschmacklich war der Heilbutt sehr gut, die mehlierte Oberfläche schön knusprig und das Fleisch selbst sehr saftig. Es besteht kaum Gefahr diesen Fisch in der Pfanne vertrocknen zu lassen. Für die Haut muss ich mir allerdings noch etwas einfallen lassen. Durch die beschriebene Zubereitungsmethode blieb die recht labbrig und daher fast ungenießbar.
Möglicherweise werde ich in Zukunft eher Heilbuttfilet kaufen, damit ist dann auch das Grätenproblem gelöst.
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Schlagworte: Schwarzer Heilbutt, Zubereitung
Kategorien : Fisch
Ente in Sesamsoße
11 05 2009Einkaufszettel
2 Portionen
1 Entenbrustfilet
1 Chicoree
2 Frühlingszwiebeln
1 Quadrat Asia Nudeln
Sesamöl
Sesampaste
Sojasoße
Parika, Pfeffer, Kreuzkümmel
Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Das Entenfilet auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Hautseite in Sesamöl scharf anbraten. Sobald die Haut kross ist kurz auf den anderen Seite braten, dann aus der Pfanne nehmen. Das Gemüse in die Pfanne geben und braten, bis der Chicoree glasig wird. Dann mit Wasser ablöschen und die Hitze reduzieren. 2-3 Teelöffel Sesampaste in die Soße geben und mit den Gewürzen abschmecken.
Das Filet in kleine Streifen schneiden und mit den Nudeln zum Gemüse geben. Die Pfanne abdecken, einige Minuten das Fleisch fertiggaren lassen.
Guten Appetit!
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Schlagworte: Ente, Sesamsoße
Kategorien : Ente, asiatisch
Danutas Bigos
7 05 2009Diesmal ein Rezept für einen ganzen Haufen Leute.
Aber wie jeder traditionelle Eintopf muss natürlich auch der polnische Bigos in einem großen Topf zubereitet werden. Schließlich wird Bigos mit jedem Aufwärmen besser.
Zutaten:
1kg Sauerkraut
1 kleiner Kopf Weißkohl
1/2 Kg Schweinebauch (geräuchert)
1/2 kg Wurst (z.B. Krakauer)
1/2 kg Schweinefleisch (z.B. aus der Nuss)
Schmalz
getrocknete Pilze
1 Tube Tomatenmark
Salz,Pfeffer, Lorbeerblätter, Kräuter
Den Weißkohl in kleine Streifen schneiden und leicht einkochen, das Sauerkraut ebenfalls kochen. Schweinebauch und Wurst in Würfel schneiden, das Fleisch erst braten und dann schneiden. (Reste vom Sonntangsbraten wären hier ideal, es muss aber nicht ganz durchgebraten sein, wenn man das Fleisch nur für den Bigos brät). Alle Zutaten in einem großen Topf mit Schmalz und getrockneten Pilzen erhitzen. Dann Tomatenmark und Gewürze dazugeben.
Das ganze muss nun 2 Stunden köcheln.
Vorsicht es brennt leicht an, also oft umrühren.
Wer will kann auch einen Teil des Schweinefleischs durch Rindfleisch ersetzen.
Guten Appetit.
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Schlagworte: Bigos, Eintopf, polnisch
Kategorien : Eintopf, polnisch
Chili Mexiatisch
29 04 2009Das Beste aus Mexiko und Asien in einem Topf!
Einkaufsliste
2 Portionen
200g Hackfleisch
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose geschälte Tomaten
1 halbes Glas Bambussprossen (in scheiben)
1 Paprika
1 Hand voll Sojasprösslinge
Erdnussöl
Hot Curry Paste
Sojasoße
Paprika edelsüß und scharf
Thymian
Cumin
Das Hackfleisch in Erdnussöl anbraten. Die Bohnen abgießen und gut abspülen, dann zu dem Hackfleisch geben und mitbraten. Mit den Dosentomaten ablöschen und das restliche Gemüse dazugeben.
Von der Currypaste einen gut gehäuften Teelöffel dazugeben und mit den übrigen Gewürzen abschmecken.
Die Currypaste findet man im Asialaden, wer es weniger scharf mag kann hier auf eine mildere Sorte ausweichen. Bei der Menge der Paste sollte man dagegen nicht sparen.
Alles 10 Minuten kochen lassen und fertig.
Dazu passt eine gute Scheibe deutsches Vollkornbrot.
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Schlagworte: asiatisch, Bambussprossen, Chili, Curry, Hackfleisch, Kidneybohnen, mexikanisch
Kategorien : Cross over, Eintopf
Bandnudeln mit Thunfisch
27 04 2009In Koblenz frischen Fisch zu bekommen ist leider nur sehr selten möglich. Aber heute gab es Thunfisch in der richtigen Menge abgepackt, da habe ich sofort zugeschlagen.

150g Bandnudeln
120g Thunfisch
70g Paprikastreifen
1 halber Becher saure Sahne
Kräuter, Salz
Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Den Thunfisch mit etwas Öl abraten. Die Paprika dazugeben, kurz mitbraten. Die saure Sahne dazugeben und mit einem Schluck Wasser ablöschen.
Nur eine kleine Prise Salz und die Kräuter dazugeben und dann die Soße einkochen lassen.
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Schlagworte: Nudeln, Pasta, Soße, Thunfisch
Kategorien : Fisch, Pasta, Schnell