Chicoree Auflauf

16 11 2009

500g Schupfnudeln
350g Chicoree (zwei größere Köpfe)
250g Schweinefleisch
250ml passierte Tomaten
1 Kugel Mozzrella
Parmesan
Salz, Pfeffer, Oregano

Das Schweinefleisch in kleine Würfel schneiden (Etwa 1cm) und in Öl anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Den Chicoree vom Strunk befreien und ebenfalls kleinschneiden und anbraten. Die Tomaten dazugeben und würzen. Ebenfalls beiseite stellen. Dann auch die Schupfnudeln in frischem Öl anbraten.

Sobald die Schupfnudeln schön gebräunt sind in eine feuerfeste Form geben (Oder falls die Pfanne ofenfest ist, einfach drin lassen) und das Fleisch darüber verteieln. Die Chicoree-Tomaten Soße darübergeben und den Mozzarella in Scheiben darauf legen. Mit Parmesan bestreuen und alles für 15-20 Minuten im Ofen überbacken.
Tipp: Chicoree schmeckt oft leicht bitter. Um das zu vermeiden, den Strunk sehr großzügig entfernen und das geschnittene Gemüse einige Minuten in Milch einlegen. Die Milch nimmt die Bitterstoffe auf.





Das altbekannte Problem: Schädlinge in der Vorratskammer

21 09 2009

Lebensmittelmotten tummeln sich gerne mal in Mehltüten, Nudeln und Backzutaten. Oft bringt man die Viecher ohne es zu merken aus dem Supermarkt mit heim und wird sie dann nicht mehr los.
Und was nun?
Ratschläge im Internet sind reich gesäht, doch die Antworten in den Foren lassen mich zu einer Fürchterlichen Vermutung kommen: NICHTS hilft!
Die meisten Berater in Sachen Mottenbekämpfung kämpfen selbst seit Jahren erfolglos. Das einzige worin alle sich einig sind: neue Lebensmittel müssen sofort in dichte Behälter verpackt werden, damit, wenn was drin ist, das auch drin bleibt.
Aber worin verpacken, wenn Motten und deren Larven durch alles durchpassen?
Plastiktüten, Klickverschlüsse, eckige Dosen und sogar Schraubgläser, die Motten finden einen Weg hindurch. Auf meine Anfrage bei IKEA (von denen war das Schraubglas in das die Viecher es hineingeschafft hatten) musste ich feststellen, dass dort nicht einmal versucht wird dichte Behälter anzubieten. Auch die Werbung vieler anderer Firmen lässt darauf schließen, dass in ihrer Entwicklungsabteilung eher Aromensicherung als Schädlingsbekämpfung gefördert wird.
Und aus finanziellen Gründen scheue ich noch vor dem Einsatz eines Schädlingsbekämpfungsschädlings. Besonders weil der ja wieder nur vorrübergehend hilft.
Trotz dieses zum Fragestellen eher ungeeigneten Mediums aber hier ein Aufruf: was sagen eure Großmütter zu dem Problem? War das früher überhaupt eines? Ich denke nicht, das die Leute vor 60 Jahren es sich leisten konnten jeden Monat ihre Vorräte wegen Mottenbefall zu entsorgen. Wurden die Larven damals einfach mitgegessen?





Mehlschwitze

19 08 2009

Eine Mehlschwitze macht ebensoviel Mühe, wie das Anrühren einer Tütensoße, nämlich gar keine.

Dennoch schrecken viele davor zurück, weil es nach „richtigem“ Kochen, also kompliziert und gefährlich klingt. Dabei kann bei einer Mehlschwitze eigentlich gar nichts schief gehen, und sie ist Basis für viele leckere Soßen und Aufläufe.

Zutaten:

1 EL Butter
1-2 EL Mehl
etwas Wasser

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Am besten rührt man ein wenig, damit alles geschmolzen ist, wenn die Butter beginnt zu brutzeln.

In die brutzelnde Butter gibt man das Mehl und rührt nun fleißig, bis Mehl und Butter sich verbunden haben.

Je nach dem, wie viel Mehl man nimmt hat man nun im Topf einen leicht flüssigen Brei oder trockene Streusel. Beides lässt sich gut weiter verarbeiten. Will man eine vorhandene Soße andicken, nimmt man eher weniger Mehl, wird die Mehlschwitze Grundlage für die Soße ist die mehlreichere Streuselform auch empfehlenswert.

In die Mehlbuttermasse gibt man nun etwas Wasser (je nach Rezept auch Bratenfond oder ähnliches) und rührt bis sich alles gelöst hat. (Wenns klumpig aussieht: weiterrühren, das gibt sich garantiert)

Wieviel Wasser man nimmt hängt vom Verwendungszweck der Soße ab. Ich halte meist den ganzen Topf etwa zwei Sekunden unter den Wasserhahn. Das dürften etwa 150ml sein. Wenn das Ergebnis als Soße noch zu dickflüssig ist, lässt sich immer noch etwas Wasser nachgießen. Im ersten Moment erschrickt man, weil es aussieht, als wäre alles ruiniert, aber die Zutaten verbinden sich mit ein wenig Rühren immer.

Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, geht es ans würzen oder weiterverarbeiten laut eigentlichem Rezept.

Guten Appetit!





Kartoffel Zucchini Gratin

19 08 2009

Zutaten für drei bis vier Personen

5 dicke Kartoffeln
1 mittelgroße Zucchini
1 EL Butter
2 EL Mehl
1/2 Becher Sahne
200g geriebener Käse
Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Je feiner desto besser. Die Zucchini waschen und in etwas dickere Scheiben schneiden. Eine Mehlschwitze anrühren, würzen und mit Kartoffeln und Zucchini mischen.

Alles in eine flache gefettete Auflaufform geben. Den Käse darüber streuen und die Sahne gleichmäßig darüber verteilen.

Nun kommt die Form in den Ofen. Ohne Vorheizen braucht das Gratin bei 200° Umluft circa eine halbe Stunde.

Guten Appetit!






Lauch-Palatschinkenauflauf

19 06 2009
4 EL Sonnenblumenöl
400g Champignons
1/2 Zwiebel
1/8 L Wasser
80 g gehobelte Haselnußkerne
1 gehäufte EL Stärke
Salz, Pfeffer
Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln. Beides in Öl ca. 5 min. dünsten. Stärke in kaltem Wasser auflösen und in die Pfanne geben. Kochen bis die Flüssigkeit sämig wird und dann die Haselnußkerne unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
80 g Mehl
200ml Milch
2 Eier
1 kleine Stange Lauch
Salz Pfeffer
Mehl, Milch, Eier zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, 5 min. quellen lassen. Lauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden und unterrühren. 2EL  Öl heiß werden lassen  und aus dem Teig vier dünne Pfannkuchen backen.
1 Becher saure Sahne
1 EL geriebener Käse
Pfannkuchen mit der Pilzmasse füllen, aufrollen und nebeneinander in eine Auflaufform setzen. Saure Sahne mit Käse verrühren, darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 40 min. backen.

Ist ein wenig kompliziert. Man sollte viel Geduld mitbringen, da die Pfannkuchen durch den Lauch sehr brüchig sind, und sich schlecht aufrollen lassen. Dafür schmeckt es am Ende aber richtig gut.





Pasta alla Puttanesca

11 06 2009

Heute gibt es Nudeln nach Hurenart. Kommt aus dem süditalienischen Raum. Fragt aber jetzt bitte nicht, warum die Nudeln nach Huren benannt sind. Diese Information habe ich selbst nur aus zwielichtigen Quellen. Aber dafür ist mein Rezept besser, es stammt vom Chefkoch der Maxim Gorky.

3 Löffel Olivenöl
1 Zwiebel fein gehackt
1 Knoblauchzehe zerdrückt
500g Dosentomaten
Salz, Pfeffer, Oregano
etwas Zucker
Das Öl in einem Topf erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch 5 min. anschwitzen. Tomaten, Salz, Pfeffer und Zucker dazugeben und ca. 15 min. einkochen.
2 Löffel Olivenöl
2 Knoblauchzehen
jeweils 2 EL gehackte schwarze und grüne Oliven
3 EL gehackte Anchovis
1 EL gehackte Kapern (Salz abwaschen)
gehackte Petersilie nach Wunsch
etwa 100 ml Rotwein
Nun in einem anderen Topf alle anderen Zutaten im restlichen Olivenöl leicht anbraten. Mit Rotwein angießen und mit der fertigen Tomatensoße aufgießen. Einige Minuten leicht einkochen lassen, abschmecken und mit der Pasta ihrer Wahl abmischen. Mit geriebenem Parmesan dampfend heiß servieren.

Wer keine Anchovis mag, kann die einfach weglassen. Schmeckt dann immer noch sehr lecker. Oder sogar noch leckerer, weil ja die Anchovis weg sind.





Schwarzer Heilbutt

19 05 2009

Diesen Fisch habe ich heute morgen zufällig im Supermarkt entdeckt. Ein Test ist da natürlich angesagt.

Der Fisch wurde in Scheiben als Heibutt-Steak verkauft, auf einigen Internetseiten stieß ich hierfür auf die Bezeichnung Kotlett, was ich für treffender halte, denn bei den Scheiben handelt es sich um Querschnitte, inklusive Wirbel und Gräten.

Schwarzer Heilbutt

Schwarzer Heilbutt

Wie beim Kotlett muss man also um die Knochen/Gräten herum essen. Zwar löst sich das Fleisch sehr gut von den Gräten, man kann es mit der Gabel schräg vom Wirbel weg gut herausziehen, doch direkt an den Schnittstellen finden sich auch recht viele Gräten, die nicht mehr am Wirbel hängen und damit schnell auch in den Mund wandern.

Zubereitet habe ich den Heilbutt wie auch bei Chefkoch empfohlen:

Das Kotlett trockentupfen und ohne Gewürze leicht mehlen, dann in Olivenöl scharf anbraten. Nach etwa 2 Minuten wenden und bei ausgeschalteter Herdplatte circa 5 Minuten fertig garen. Danach bloß mit etwas Salz würzen.

Geschmacklich war der Heilbutt sehr gut, die mehlierte Oberfläche schön knusprig und das Fleisch selbst sehr saftig. Es besteht kaum Gefahr diesen Fisch in der Pfanne vertrocknen zu lassen. Für die Haut muss ich mir allerdings noch etwas einfallen lassen. Durch die beschriebene Zubereitungsmethode blieb die recht labbrig und daher fast ungenießbar.

Möglicherweise werde ich in Zukunft eher Heilbuttfilet kaufen, damit ist dann auch das Grätenproblem gelöst.





Ente in Sesamsoße

11 05 2009

Einkaufszettel
2 Portionen

1 Entenbrustfilet
1 Chicoree
2 Frühlingszwiebeln
1 Quadrat Asia Nudeln
Sesamöl
Sesampaste
Sojasoße
Parika, Pfeffer, Kreuzkümmel

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Das Entenfilet auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Hautseite in Sesamöl scharf anbraten. Sobald die Haut kross ist kurz auf den anderen Seite braten, dann aus der Pfanne nehmen. Das Gemüse in die Pfanne geben und braten, bis der Chicoree glasig wird. Dann mit Wasser ablöschen und die Hitze reduzieren. 2-3 Teelöffel Sesampaste in die Soße geben und mit den Gewürzen abschmecken.

Das Filet in kleine Streifen schneiden und mit den Nudeln zum Gemüse geben. Die Pfanne abdecken, einige Minuten das Fleisch fertiggaren lassen.

Guten Appetit!





Danutas Bigos

7 05 2009

Diesmal ein Rezept für einen ganzen Haufen Leute.

Aber wie jeder traditionelle Eintopf muss natürlich auch der polnische Bigos in einem großen Topf zubereitet werden. Schließlich wird Bigos mit jedem Aufwärmen besser.

Zutaten:

1kg Sauerkraut
1 kleiner Kopf Weißkohl
1/2 Kg Schweinebauch (geräuchert)

1/2 kg Wurst (z.B. Krakauer)
1/2 kg Schweinefleisch (z.B. aus der Nuss)
Schmalz
getrocknete Pilze
1 Tube Tomatenmark
Salz,Pfeffer, Lorbeerblätter, Kräuter

Den Weißkohl in kleine Streifen schneiden und leicht einkochen, das Sauerkraut ebenfalls kochen. Schweinebauch und Wurst in Würfel schneiden, das Fleisch erst braten und dann schneiden. (Reste vom Sonntangsbraten wären hier ideal, es muss aber nicht ganz durchgebraten sein, wenn man das Fleisch nur für den Bigos brät). Alle Zutaten in einem großen Topf mit Schmalz und getrockneten Pilzen erhitzen. Dann Tomatenmark und Gewürze dazugeben.

Das ganze muss nun 2 Stunden köcheln.
Vorsicht es brennt leicht an, also oft umrühren.
Wer will kann auch einen Teil des Schweinefleischs durch Rindfleisch ersetzen.

Guten Appetit.





Chili Mexiatisch

29 04 2009

Das Beste aus Mexiko und Asien in einem Topf!

Einkaufsliste
2 Portionen

200g Hackfleisch
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose geschälte Tomaten
1 halbes Glas Bambussprossen (in scheiben)
1 Paprika
1 Hand voll Sojasprösslinge
Erdnussöl
Hot Curry Paste
Sojasoße
Paprika edelsüß und scharf
Thymian
Cumin

Das Hackfleisch in Erdnussöl anbraten. Die Bohnen abgießen und gut abspülen, dann zu dem Hackfleisch geben und mitbraten. Mit den Dosentomaten ablöschen und das restliche Gemüse dazugeben.

Von der Currypaste einen gut gehäuften Teelöffel dazugeben und mit den übrigen Gewürzen abschmecken.

Die Currypaste findet man im Asialaden, wer es weniger scharf mag kann hier auf eine mildere Sorte ausweichen. Bei der Menge der Paste sollte man dagegen nicht sparen.

Alles 10 Minuten kochen lassen und fertig.

Dazu passt eine gute Scheibe deutsches Vollkornbrot.