Mehlschwitze

19 08 2009

Eine Mehlschwitze macht ebensoviel Mühe, wie das Anrühren einer Tütensoße, nämlich gar keine.

Dennoch schrecken viele davor zurück, weil es nach „richtigem“ Kochen, also kompliziert und gefährlich klingt. Dabei kann bei einer Mehlschwitze eigentlich gar nichts schief gehen, und sie ist Basis für viele leckere Soßen und Aufläufe.

Zutaten:

1 EL Butter
1-2 EL Mehl
etwas Wasser

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Am besten rührt man ein wenig, damit alles geschmolzen ist, wenn die Butter beginnt zu brutzeln.

In die brutzelnde Butter gibt man das Mehl und rührt nun fleißig, bis Mehl und Butter sich verbunden haben.

Je nach dem, wie viel Mehl man nimmt hat man nun im Topf einen leicht flüssigen Brei oder trockene Streusel. Beides lässt sich gut weiter verarbeiten. Will man eine vorhandene Soße andicken, nimmt man eher weniger Mehl, wird die Mehlschwitze Grundlage für die Soße ist die mehlreichere Streuselform auch empfehlenswert.

In die Mehlbuttermasse gibt man nun etwas Wasser (je nach Rezept auch Bratenfond oder ähnliches) und rührt bis sich alles gelöst hat. (Wenns klumpig aussieht: weiterrühren, das gibt sich garantiert)

Wieviel Wasser man nimmt hängt vom Verwendungszweck der Soße ab. Ich halte meist den ganzen Topf etwa zwei Sekunden unter den Wasserhahn. Das dürften etwa 150ml sein. Wenn das Ergebnis als Soße noch zu dickflüssig ist, lässt sich immer noch etwas Wasser nachgießen. Im ersten Moment erschrickt man, weil es aussieht, als wäre alles ruiniert, aber die Zutaten verbinden sich mit ein wenig Rühren immer.

Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, geht es ans würzen oder weiterverarbeiten laut eigentlichem Rezept.

Guten Appetit!

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